11 Planungsgruppen „Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule“ gehen an den Start

Hannover (pm) – Im Niedersächsischen Kultusministerium haben sich heute (2.2.) die Niedersächsische Landesschulbehörde und die Leiterinnen und Leiter der Planungsgruppen zur Einführung von Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) aus 11 Landkreisen getroffen, um ihre neue Aufgabe anzugehen. Mit den RZI soll die Umsetzung der inklusiven Schule vor Ort noch besser unterstützt werden. Die räumliche Nähe zu den Schulen sowie zu den kommunalen Einrichtungen und der niedrigschwellige Zugang zum Beratungsangebot sind zentrale Elemente der Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule. Mit den RZI soll unter anderem ein landesweites Inklusionsnetzwerk aufgestellt werden, das den Austausch über die Erfahrungen mit der inklusiven Schule beflügelt.

In den Landkreisen und kreisfreien Städten

  1. Stadt Braunschweig
  2. Stadt Wolfsburg
  3. Landkreis Schaumburg
  4. Landkreis Hameln-Pyrmont
  5. Landkreis Cuxhaven
  6. Landkreis Lüchow-Dannenberg
  7. Landkreis Osterholz
  8. Landkreis Uelzen
  9. Landkreis Friesland
  10. Stadt Oldenburg
  11. Landkreis Osnabrück

wird durch die Planungsgruppen die Gründung der ersten RZI zum 01.08.2017 vorbereitet.

Das „Rahmenkonzept Inklusive Schule” sieht vor, die „Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule” ab dem Jahr 2017 nach und nach flächendeckend in ganz Niedersachsen einzurichten. Pro Jahr sollen zirka zehn neue RZI in Landkreisen oder kreisfreien Städten gegründet werden. Spätestens zum Schuljahr 2020/2021 sollen dann in allen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten die neuen RZI bereitstehen. Dieses Konzept wurde umfangreich mit Verbänden und Inklusionsexpertinnen und -experten diskutiert. Mit dem Einstieg in den Aufbau von Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule wird ein weiterer entscheidender Schritt zur Verwirklichung der inklusiven Schule vollzogen.

Pressemeldung des Kultusministeriums Niedersachsens vom 2.2.2017.

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