Baden-​Württemberg: PhV BW fordert erneut Vorlage der Grundschulempfehlung bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule!

Stuttgart (em)Rückmeldungen aus 132 Gymnasien des Landes belegen weiterhin sehr hohen Anteil an überforderten Kindern in den fünften und sechsten Klassen der Gymnasien.

  • Über sechs Prozent der zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 in den fünften Klassen aufgenommenen Schülerinnen und Schüler hatten Probleme – hochgerechnet rund 2.300 der 36.000 Kinder in den fünften Klassen an den Gymnasien waren überfordert bzw. taten sich schwer.
  • Über sieben Prozent der zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 in den sechsten Klassen angekommenen Schülerinnen und Schüler hatten Probleme und liefen Gefahr, das Klassenziel nicht zu erreichen – hochgerechnet sind dies rund 2.700 Kinder in den sechsten Klassen an den Gymnasien.
(c) Dieter Schütz_pixelio.de

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Die Umfrageergebnisse zeigen, dass zusätzlich zu den Sitzenbleibern weitere 4,5 Prozent in Klasse 5 und fast 5 Prozent der Kinder in Klasse 6 entweder das Gymnasium im Laufe des Schuljahres 2014/2015 wieder verlassen mussten oder das Schuljahr mit einer Realschulempfehlung bzw. nur mit einer Probeversetzung beendeten. Die Ergebnisse sind in einer Tabelle nachzulesen (Ergebnisse des Vorjahres in Klammern). Die Ursache für diese Entwicklung liegt nach Auffassung des PhV BW in der Abschaffung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung begründet. Daher fordert der PhV BW die Vorlage der Grundschulempfehlung bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule, damit frühzeitig individuelle Fördermaßnahmen ergriffen werden können.

Pressemeldung des Philologenverband Baden-Württemberg vom 29.9.2015.
Quelle: bildungsklick.de

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