BLLV: Ein deutliches und überfälliges Signal

BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann zum Digital-Konzept von

Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka:

München (pm) – “Den Vorstoß der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, Schulen mit digitalen Geräten auszustatten, kann ich grundsätzlich nur begrüßen. Wenn bis zum Jahr 2021 fünf Milliarden Euro für die digitale Ausstattung von Schulen in Hand genommen werden, ist das ein deutliches, wenn auch überfälliges Signal in die richtige Richtung. Computer und WLAN gehören an alle Schulen. Das hat der BLLV erst vor wenigen Tagen bei seinem Kongress ‚Digitalisierung und Schule‘ in Augsburg gefordert. (www.bllv.de)

Aus meiner Sicht braucht digitale Bildung ein ganzheitliches Konzept, das weit über die Einzelschule hinausgeht. Dazu gehören auch Reformen in der Lehrerbildung. Das heißt: Kompetenzerwerb während des Studiums, ein vertiefter Ausbau im Referendariat und ein stetiges Programm in der Lehrerfortbildung und Weiterbildung. Dennoch muss allen klar sein, dass nicht alle Kompetenzen in den Lehrer, in die Lehrerin hineingepackt werden können. Sie brauchen Unterstützung von IT-Experten an der Schule vor Ort.

Der BLLV ist gespannt, wie Bayern an die Umsetzung geht.”

Pressemeldung Nr. 25 des Bayerischen Lehrer-und Lehrerinnenverbandes (BLLV) vom 12.10.2016.

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