Es geht wieder los: Kommende Woche starten bundesweit die Wettbewerbe der 52. Runde von Jugend forscht

Neu gegründete Jugend forscht Akademie für Projektbetreuung ermöglicht künftig noch gezieltere MINT-Talentförderung vor Ort

Hamburg (pm) – Kommende Woche starten die Wettbewerbe der 52. Runde von Jugend forscht. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren ihre Forschungsprojekte zunächst auf den 87 Regionalwettbewerben im gesamten Bundesgebiet einer Jury und der Öffentlichkeit. Für die diesjährige Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 12 226 junge MINT-Talente angemeldet.

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(c) Stiftung Jugend forscht

Auch in diesem Jahr zeigen die Jungforscherinnen und Jungforscher eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Jugend forscht Fach­gebieten. Die Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landes­wettbewerbe, die ab Mitte März 2017 stattfinden. Den Abschluss der 52. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen – gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Siemens AG als Bundespatenunternehmen.

Um die Talentförderung im Rahmen des Wettbewerbs von der Breite in die Spitze noch gezielter und wirksamer zu gestalten, hat die Stiftung Jugend forscht e. V. die Jugend forscht Akademie für Projektbetreuung gegründet. Sie verfolgt zwei Ziele: Erstens ist es Absicht der Akademie, laufend neue Projektbetreuerinnen und Projektbetreuer für Jugend forscht zu gewinnen sowie bereits aktive weiterzubilden. Denn die wirksame Betreuung ist eine entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Erarbeitung eines Forschungsprojekts. Dafür bietet die Akademie hochwertige Qualifizierungsveranstaltungen an, in denen insbesondere das kreative, forschende Lernen vermittelt wird. Fer­ner geht es darum, Lehrkräften Wege aufzuzeigen, wie sie MINT-Talente in ihrem Umfeld – auch solche auf den zweiten Blick – besser identifizieren können.

Zweitens unterstützt die Akademie Lehrkräfte und betriebliche Ausbilder, also die Talentförderer vor Ort, bei ihrer aktiven Betreuungsarbeit. Diese erhalten eine systematische Beratung, die auf ihren individuellen Unterstützungsbedarf eingeht. Die Akademie vernetzt die Akteure und vermittelt passgenaue Kontakte vor allem zu lokalen MINT-Stützpunkten wie etwa schulübergreifenden Jugend forscht AGs oder Schülerforschungszentren. Dort erhalten die Projektbetreuenden und die MINT-begeisterten Kinder und Jugendlichen optimale Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten vor allem durch Fachexpertise, Zugang zu professioneller Forschungsinfrastruktur und materielle Unterstützung. Die Jugend forscht Akademie für Projektbetreuung startet zunächst in den vier Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

“Unter dem Dach der Jugend forscht Akademie für Projektbetreuung soll künftig das erprobte Erfahrungswissen von Projektbetreuenden in unserem bundesweiten Netzwerk und darüber hinaus von Lehrkraft zu Lehrkraft weitergegeben werden”, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. “Wir freuen uns, dass wir die Talentförderung bei Jugend forscht mit der neu geschaffenen Akademie um ein wichtiges, sehr wirkungsvolles Element erweitert haben.”

Alle Wettbewerbstermine und Ansprechpartner finden Sie hier.

Pressemeldung der Stiftung Jugend forscht e.V. vom 2.2.2017.

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