“Flexible Eingangsstufe der Grundschule geht auf Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes besonders ein” – Bildungsminister Spaenle gibt 27 weitere “Flexible Grundschulen” bekannt

Ab dem Schuljahr 2017/2018 setzen 243 Grundschulen in Bayern das Unterrichtskonzept um

München (pm) - Ab September 2017 können Kinder an insgesamt 243 bayerischen Grundschulen die ersten beiden Jahrgangsstufen in einem, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen. Zum Schuljahr 2017/2018 werden zusätzlich zu den bereits bestehenden 216 Profilschulen 27 weitere Grundschulen „Flexible Grundschule“. Das hat Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München bekanntgegeben. Die Ernennungsurkunden für ihr neues Profil erhalten die beteiligten Schulleitungen am 17. Juli im Bayerischen Bildungsministerium.

2016-04-04_ipad-1126136_640„Die Flexible Grundschule schafft die Voraussetzungen dafür, dass jedes Kind in seinem persönlichen Tempo lernen kann. Ausgehend von den Begabungen und individuellen Fähigkeiten geht die flexibel angelegte Eingangsstufe auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes besonders ein“, sagte Minister Spaenle bei der Bekanntgabe der neuen „Flexiblen Grundschulen“.

„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern für das Erlernen grundlegender Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen die Zeit geben, die sie brauchen“, ergänzte der Minister. „Ein nachhaltiger Kompetenzerwerb ist elementar für ein solides Fundament der Schullaufbahn der jungen Menschen“, so Minister Spaenle. Lehrkräfte stellen ausgehend vom individuellen Lern- und Leistungsstand Lernangebote bereit, die der Lernentwicklung jedes einzelnen Kindes in besonderer Weise gerecht werden.

Die Schulen erhalten je nach Situation vor Ort zusätzliche Lehrerwochenstunden, damit die Lehrkräfte die nötige Differenzierung in ihrem Lernangebot leisten können. Die Lehrkräfte selbst werden in Fortbildungen der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen auf die Arbeit in den jahrgangsgemischten Klassen der „Flexiblen Grundschule“ vorbereitet.

Die „Flexible Grundschule“ startete als Modellversuch zum Schuljahr 2010/11 an zunächst 20 Standorten. Im laufenden Schuljahr 2016/2017 erfahren mehr als 11.500 Schülerinnen und Schüler in rund 570 Klassen an 216 Standorten die Chancen und Möglichkeiten der „Flexiblen Grundschule“. Die neuen Profilschulen werden bei der Einführung der flexiblen Eingangsstufe und der Umsetzung des Konzepts von erfahrenen Lehrkräften systematisch begleitet.

Folgende Grundschulen sind ab dem Schuljahr 2017/18 neue Profilschule „Flexible Grundschule“ (nach Regierungsbezirken):

Oberbayern:

  • Grundschule München an der Walliserstraße (Stadt München)
  • Grundschule Wackersberg (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen)
  • Dorfschule Walchensee (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen)
  • Grundschule Puchheim Süd (Stadt Puchheim)
  • Grundschule Pähl (Lkr. Weilheim-Schongau)
  • Franz von Sales Grundschule Niedernfels (Lkr. Traunstein)

Niederbayern:

  • Grundschule Kelheim-Hohenpfahl (Stadt Kelheim)
  • St. Wolfgang-Grundschule Landshut (Stadt Landshut)
  • Grundschule Gangkofen (Lkr. Rottal-Inn)
  • Alfons-Lindner-Grundschule Tiefenbach (Lkr. Passau)
  • Grundschule Drachselsried (Lkr. Regen)

Oberpfalz:

  • Grundschule Bodenwöhr (Lkr. Schwandorf)
  • Grundschule Immenreuth (Lkr. Tirschenreuth)
  • Grundschule Kulmain (Lkr. Tirschenreuth)
  • Grundschule Wolfsegg (Lkr. Regensburg)

Oberfranken:

  • Grundschule Hausen (Lkr. Forchheim)

Mittelfranken:

  • Grundschule Alfeld (Lkr. Nürnberger-Land)
  • Grundschule Markt Berolzheim-Dittenheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
  • Grundschule Oberdachstetten (Lkr. Ansbach)
  • Albrecht-von-Eyb-Grundschule Burgoberbach (Lkr. Ansbach)
  • Grundschule Nürnberg Bismarckstraße (Stadt Nürnberg)
  • Luitpold-Grundschule Schwabach (Stadt Schwabach)
  • Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg (Stadt Nürnberg)

Unterfranken:

  • Grundschule Himmelstadt (Lkr. Main-Spessart)
  • Grundschule Vinzentinum (Stadt Würzburg)

Schwaben:

  • Grundschule Tussenhausen (Lkr. Unterallgäu)
  • Grundschule Westendorf (Lkr. Augsburg)

Pressemitteilung Nr. 116 des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 31.03.2017.

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