Gewinner des Wettbewerbs „Starke Schule“ in Hessen stehen fest

Schulen aus Kelsterbach, Riedstadt und Frankfurt am Main gewinnen Wettbewerb „Starke Schule“ in Hessen

(c) Gemeinnützige Hertie-Stiftung/dominik buschardt fotografie

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Wiesbaden (pm) – Die Gesamtschule der Stadt Kelsterbach, die Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt und die Heinrich-Kraft-Schule in Frankfurt am Main haben die Landespreise des bundesweit größten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Lehrkräfte und Schulleitungen nahmen heute mit ihren Schülerinnen und Schülern in Wiesbaden von Staatsminister Lorz die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt.

Staatsminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz lobt das Engagement der Schulen in Hessen

„Ein Wettbewerb, der Schulen dafür prämiert, dass sie die Jugendlichen in ihren Kompetenzen und der Berufsorientierung individuell fördern, passt gut zu unserem Verständnis von Bildung und Erziehung. Durch die Eröffnung zukunftsorientierter Perspektiven tragen die Projektpartner gemeinsam dazu bei, kompetente und motivierte junge Menschen in das Berufsleben zu entlassen“, würdigte Staatsminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der den Wettbewerb in Hessen unterstützt.

  • Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz belegt die Gesamtschule der Stadt Kelsterbach. Die Schule überzeugte die Jury durch ihr vielfältiges Programm zur Berufsvorbe-reitung, bei dem die Schülerinnen und Schüler unter anderem ab Klasse 7 einen Talentparcour durchlaufen, zur Ausbildungsmesse gehen und Perspektivengespräche führen. Zudem zeichnet sich die Schule durch ihre enge Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat und der Schülervertretung aus.
  • Die Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt erreichte den zweiten Platz und erhält für ihre systematische Schulentwicklung und ihr Engagement im Bereich Inklusion 3.500 Euro.
  • Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Heinrich-Kraft-Schule in Frankfurt am Main ausgezeichnet, die mit außerordentlichem Engagement der Lehrkräfte, einem differenzierten Konzept zur Berufsorientierung und einem vielfältigen Kooperationsnetzwerk jedes Kind individuell in seiner Entwicklung fördert.

Weitere platzierte Schulen in Hessen, die ebenfalls in das Netzwerk aufgenommen werden:

  • 4. Platz: Wilhelm-Filchner-Schule, Wolfhagen
  • 5. Platz: Schule im Emsbachtal, Brechen
  • 6. Platz: Philipp-Reis-Schule, Gelnhausen
  • 7. Platz: Alexander-von-Humboldt-Schule, Rüsselsheim
  • 8. Platz: Mittelpunktschule Hartenrod, Bad Endbach
  • 9. Platz: Bernhard-Adelung-Schule, Darmstadt
  • 10. Platz: Karl-Krolopper-Schule, Kelsterbach

Neben den Geldpreisen profitieren die Schulen vor allem von der Aufnahme in das länderübergreifende Netzwerk. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen hier Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

„Unser Anliegen ist es, gute Schulen zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich ihre ausgezeichneten Konzepte weiter verbreiten. Die Preisträger nehmen eine Leuchtturm-Funktion in der deutschen Schullandschaft ein“, sagt John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.

Zu den Teilnehmern

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.

Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte Gesamtschule der Stadt Kelsterbach nun die Chance auf den Bundessieg, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 18. Mai 2017 in Berlin bekannt gegeben wird.

Pressemeldung des Hessischen Kultusministeriums vom 2.3.2017.

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