Hessen: Projekt der Anne-Frank-Schule gewinnt Deutschen eTwinning Preis

Kultusminister Lorz gratuliert zur Auszeichnung

Wiesbaden/Eschwege (pm) – Mit ihrem Online-Partnerschaftsprojekt „I’m great, you’re great, we are grEuropAt“ hat eine der Hessischen Europaschulen, die Anne-Frank-Schule aus Eschwege, den Deutschen eTwinning-Preis gewonnen.

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Gruppenbild bei der Preisverleihung. (c) Hessisches Kultusministerium

Die Jury zeichnete die Schule mit dem 2. Platz in der Altersklasse 4 bis 11 Jahre aus. Die Schule erhält hierfür ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. „Das ist ein toller Erfolg für die Anne-Frank-Schule, zu dem ich der Schulleitung, dem Projektteam und vor allem den beteiligten Schülerinnen und Schülern ganz herzlich gratuliere“, sagte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Sprach- und Medienkompetenz fördern – Toleranz und Respekt vermitteln

In Zusammenarbeit mit einer griechischen Partnerschule hatten Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule gelernt, sich selbst und ihre Verschiedenheit zu anderen wahrzunehmen und auch Anderssein zu respektieren. Ziel der Schule war es aufzuzeigen, dass Internetprojekte zu aktuellen gesellschaftlichen Themen jedes Schulfachs und alle Altersstufen bereichern können. Durch das eTwinning-Programm der Europäischen Union können Schulen die Sprach- und Medienkompetenz fördern und Toleranz und Respekt vor dem Anderssein vermitteln.

Insgesamt wurden zehn Schulen aus acht Bundesländern am Freitag (17. Februar) in Stuttgart auf der DIDACTA vom Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Volker Schebesta MdL, für ihre europäischen Internetprojekte mit dem Deutschen eTwinning-Preis ausgezeichnet. Gemeinsam ist den Projekten die hohe Qualität, die intensive Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler mit Partnerklassen in Europa sowie der kreative Einsatz digitaler Medien. Bei den Kooperationsprojekten fällt zudem auf: Eine Reihe von ihnen hat sich mit dem Thema „Migration und Integration“ befasst oder mit den Werten für ein friedliches Miteinander in Europa auseinandergesetzt.

Hintergrund

Die Gewinnerprojekte werden in drei Alterskategorien sowie einer Spezialkategorie geehrt. Mit der Auszeichnung verbunden sind hochwertige Sachpreise im Gesamtwert von 14.500 Euro. Der Spezialpreis wird zum Thema „Berufliche Bildung“ vergeben, das einen Schwerpunkt im Rahmen der diesjährigen Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz bildet.

eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ und unterstützt die Zusammenarbeit von Schulen in Europa über das Internet. Europaweit sind derzeit fast 175.000 Schulen bei eTwinning angemeldet. Mithilfe der geschützten eTwinning-Plattform tauschen sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu selbstgewählten Themen aus. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning in Deutschland ist beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz angesiedelt. Für den Deutschen eTwinning-Preis haben drei erfahrene Jurorinnen die Projekte begutachtet: Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan (Lehrstuhl Grundschulpädagogik und – didaktik der LMU München), Prof. Dr. Nicola Würffel (Herder-Institut der Universität Leipzig) und Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (TU Kaiserslautern). Bei der Auswahl der nominierten Projekte legte die Jury vor allem Wert auf eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, den kreativen Einsatz von Medien sowie pädagogisch innovative Konzepte im Unterricht.

Pressemeldung des Hessischen Kultusministeriums vom 27.2.2017.

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