Jugend forscht: Deutschlands beste Jungforscher auf der Zielgeraden

52. Bundeswettbewerb vom 25. bis 28. Mai 2017 bei der Siemens AG in Erlangen

Erlangen/Hamburg/München (pm) – Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissen-schaftler fiebern dem 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht Ende Mai 2017 in Erlangen entgegen. In den kommenden Tagen werden die letzten der rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Bundesfinales auf den Landeswettbewerben ermittelt.

Unter dem Motto “Zukunft. Ich gestalte sie.” hatten sich bundesweit mehr als 12 000 Jungforscher an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. “Die Forschungsprojekte der Finalisten beweisen, dass wir in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik über eine große Zahl junger Talente verfügen, die später einen wichtigen Beitrag zur verantwortungsbewussten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Ent­wicklung unserer Gesellschaft leisten werden”, sagt Dr. Sven Baszio, G­e­schäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Der 52. Bun­deswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet von der Siemens AG als Bundes­patenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine Reihe von Jungforscherinnen und Jungforschern hat sich bereits für das Finale qualifiziert: In Erlangen geht ein Teilnehmer mit einem selbst konstruierten computergesteuerten bionischen Elefantenrüssel an den Start. Mit Sensoren und Kameras ausgestattet kann dieser als autonomes Assistenzsystem für Menschen eingesetzt werden. Die Auswirkungen von Mikroplastik auf im Wasser lebende Organismen sind ein aktuelles Thema. Ein Jungforscher-Team wies nach, dass der Seeringelwurm Hediste diversicolor bei Futtersuche und Fortbewegung kleinste Plastikpartikel in tiefere Sedimentschichten transportiert. Davon profitieren Lebewesen, die sich in höheren Schichten aufhalten. Präsentiert wird zudem ein innovatives Konzept für die Stentimplantation. Stents sind spezielle Gefäß­stützen, die bei der Behandlung verengter Herz­kranzarterien eingesetzt werden, um die Gefäße nach deren Erweiterung zu stabilisieren. Die neue Methode optimiert vor allem die Blutströmung in den verengten Gefäßen, was Komplikationen verhindern soll.

“Als Unternehmen fühlen wir uns verantwortlich, MINT-Talente zu fördern. Wir brauchen in Deutschland engagierte junge Nachwuchskräfte mit wissenschaftlicher Neugier, Ideenreichtum und Kreativität. Sie sind die Voraussetzung für künftige Innovationen in Forschung und Technik”, sagt Dr. Frank Anton, Bundespatenbeauftragter der Siemens AG. “Wir freuen uns sehr, bereits zum dritten Mal nach 1976 und 1997 Gastgeber des Bundeswettbewerbs von Jugend forscht zu sein.”

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und spannende Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeits­welt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/In­for­ma­tik, Phy­sik sowie Technik hinzu­kommen. In den Bundesländern Bayern (05.04.), Nordrhein-Westfalen (05.04.), Rheinland-Pfalz (06.04.), Branden­burg (06.04.) und Sachsen (08.04.) be­steht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beim Landesfi­nale über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de.

Das Jugend forscht Finale findet vom 25. bis 28. Mai 2017 in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen statt. Medienvertre­ter können sich während des gesamten Bundeswettb­e­werbs um­fassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informie­ren. Die Sieger und Platzierten werden am Sonntag, dem 28. Mai 2017, um 10:30 Uhr bei der Siegerehrung geehrt.

Pressemeldung der Stiftung Jugend forscht e.V. vom 4.4.2017.

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