Niedersachsen: Schulsozialarbeit an 86 Schulen aufgestockt

Heiligenstadt: „Dauerhafte Unterstützung der Schulen durch kompetente Fachkräfte gesichert“

Hannover (pm) – Das Niedersächsische Kultusministerium legt bei der Schulsozialarbeit in Landesverantwortung noch einmal nach und erhöht an 86 Hauptschulen, Oberschulen und Kooperativen Gesamtschulen in ganz Niedersachsen das Beschäftigungsvolumen um 25 Prozent. Damit wird die Zahl der Möglichkeiten der vollen Beschäftigung der ozialpädagogischen Fachkräfte fast verdoppelt. „Wir schaffen immer mehr dauerhafte und volle Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine langfristige und hochwertige Unterstützung der Schulen durch die Kompetenzen der sozialpädagogischen Fachkräfte ist damit gesichert. Das ist gut für unsere Schulen und für unsere Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter”, erklärt die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

Niedersachsen-28540_640 (400x266)Die Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an niedersächsischen Schulen sind mit einem Beschäftigungsvolumen von 50 %, 75 % und 100 % ausgeschrieben worden. Als Kriterium für die Auswahl der 86 Schulen wurden die Beteiligung am alten Hauptschulprofilierungsprogramm, die Zahl der Schülerinnen und Schüler sowie besondere Herausforderungen an Schulen zu Grunde gelegt. Die 86 Schulen gehören zu den rund 500 Hauptschulen, Oberschulen, Kooperativen und Integrativen Gesamtschulen sowie Realschulen, für die im Sommer 2016 Stellen ausgeschrieben wurden. Diese Stellen sind bereits zu über 90 % besetzt.

Bei der Schulsozialarbeit hatte die Landesregierung Ende 2016 eine Zeitenwende eingeläutet und im Rahmen des 300-Millionen-Euro-Schulpaketes diese wichtige Aufgabe von den Kommunen in Landesverantwortung übernommen. Sozialarbeit in schulischer Verantwortung ist seitdem fest als Landesaufgabe übernommen und finanziell dauerhaft abgesichert worden. 1.000 Vollzeiteinheiten oder rund 55 Millionen Euro jährlich werden im Landeshaushalt ab 2021 alleine für die soziale Arbeit in schulischer Verantwortung an allgemein bildenden Schulen bereitstehen.

Pressemeldung des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 6.2.2017.

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