Rauchfrei unterwegs? – Selbstverständlich!

Bundeselternrat unterstützt die Kampagne der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler

Oranienburg (pm) – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler ruft am 27.07.2016 zusammen mit vielen Kooperationspartnern die bundesweite Kampagne „rauchfrei unterwegs – du und dein Kind“ ins Leben. Zusammen mit den Kooperationspartnern möchte sie darauf aufmerksam machen, dass zwar schon heute die meisten Raucherinnen und Raucher im Beisein von Kindern auf die Zigarette im Auto verzichten. In Zukunft sollen aber alle Kinder rauchfrei unterwegs sein. Das Bündnis „rauchfrei unterwegs“ möchte deshalb auf dieses Thema aufmerksam machen und vor allem die Eltern darum bitten, im Auto nicht zu rauchen!

Der Bundeselternrat vertritt über seine Mitglieder die Eltern von rund acht Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen. Gerade in dieser Verantwortung unterstützt der Bundeselternrat diese Kampagne sowie alle bundesweiten Maßnahmen zum Nichtraucherschutz. Hierzu verweist der Pressesprecher Wolfgang Pabel auf die Initiativen des Bundeselternrats in den letzten zwei Jahren: „Nichtraucherschutz für Minderjährige ist das oberste Gebot unserer Zivilgesellschaft. Neben dem Verkaufsverbot von E-Zigaretten und E-Shishas an Minderjährige und einem umfassenden Außenwerbeverbot für E-Zigaretten und Tabakprodukte fordert der Bundeselternrat vor allem die Erwachsenen selber auf, hier mit einem guten Beispiel voran zu gehen. Rauchen im Beisein von Kindern sollte grundsätzlich tabu sein! Neben dem Gesundheitsschutz und der Gesundheitserziehung ist es gerade das Vorbild der Erwachsenen, welches die Verhaltensweisen unserer Kinder und Jugendlichen prägt!“

Der Bundeselternrat unterstützt hierbei ausdrücklich die Intention der Drogenbeauftragten Marlene Mortler, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und einem weiteren Verbot zu agieren, sondern in der Form eines Apells die Raucherinnen und Raucher über die gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens zu informieren. Der Pressesprecher Wolfgang Pabel erklärt hierzu: „Rauchen im Beisein von Kindern ist eine Haltungsfrage und diese lässt sich nur durch eine gute Aufklärung erzielen. Gerade im Rahmen des neuen Präventionsgesetztes sind viele unterstützende Maßnahmen in der Schule denkbar. Fortbildung und Aufklärung für Eltern und Schüler über die Gefahren des Rauchens sind weiterhin gefragt, denn nicht zuletzt sind die Kinder von heute die Eltern von morgen!“.

Pressemeldung des Bundeselternrats vom 29.7.2016.

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