Serie: Lern-Wissen der Woche – Allgemeine Intelligenz

2015-03-28_by_Monja Schnider_pixelio.de

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Die Intelligenz bezeichnet die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die allgemeine Intelligenz ist einer der Teilbereiche der Leistungsfähigkeit (Intelligenzfacetten). Sie wirkt bei Leistungen in allen Teilbereichen der Intelligenz mit, ist aber nur ein grober Orientierungswert zum Intelligenzniveau einer Person. Will man genauere Aussagen über die Intelligenz einer Person machen, muss man alle Facetten in einem wissenschaftlichen Intelligenztest betrachten.

Allgemeine Intelligenz beinhaltet die Fähigkeiten, natürliche und kulturelle Phänomene schnell verstehen sowie dieses Verständnis auf andere Erscheinungen übertragen zu können. Sie besteht außerdem im schnellen und effektiven Problemlösen, welches wiederum auf der Fähigkeit basiert, komplexe Probleme auf einen wesentlichen Kern zu reduzieren. In diesen beiden Fähigkeiten sind allgemein Intelligente besonders gut.

Zwillingsstudien haben gezeigt, dass die allgemeine Intelligenz etwa zu 50% durch die Gene angeboren ist. Dazu kommen verschiedene Umwelteinflüsse wie gesundheitliche und emotionale Einflüsse in der Schwangerschaft (Gefühle), bei der Geburt und in der frühen Kindheit sowie weitere Faktoren (Intelligenztraining).

Allgemeine Intelligenz ist besonders in der Schule gefordert, das heißt Schüler mit guten Noten sind vermutlich auch allgemein intelligent.

Quelle: Anne Scheller. Kleines Lexikon für Unterricht & Lernen. Karlsruhe: Schulwerkstatt Verlag, 2012.

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