Serie: Lern-Wissen der Woche – Gehirn

Das menschliche Gehirn besteht aus Milliarden Nervenzellen, welche Informationen elektrisch oder chemisch verarbeiten können. Synapsen verbinden jede Nervenzelle mit Tausenden anderer Nervenzellen. Über direkten Kontakt oder chemische Stoffe, sogenannte Neurotransmitter, werden elektrische Impulse weitergegeben.

Das Gehirn einfach anknipsen? Wenn Lernen doch so einfach wäre ... (c) pixabay

Das Gehirn einfach anknipsen? Wenn Lernen doch so einfach wäre … (c) pixabay

Unser Gehirn ist wie das aller Säugetiere aufgebaut. Es besteht aus Kleinhirn, Zwischenhirn, Großhirn und Hirnstamm (mit den Teilen Verlängertes Mark, Brücke und Mittelhirn).

Besonders interessant für Hirnforscher ist die Großhirnrinde (Cortex). Sie erfüllt verschiedene Funktionen, etwa Wahrnehmung, Bewegungssteuerung sowie Denken, Erinnerung, Vorstellung und Handlungsplanung (wichtig für das Lernen, etwa das Verstehen und das Speichern im Gedächtnis). Die neuronalen Netzwerke des Cortex verarbeiten teilweise sensorische Informationen von außen (Sehen, Hören usw.) bzw. motorische Informationen aus dem Körper (Gleichgewicht, Muskelanspannung), teilweise arbeiten sie assoziativ, d. h. sensorische und motorische Informationen sowie Gedächtnisinhalte werden miteinander verknüpft.

Unterhalb des Cortex (subcortical) liegt das limbische System, welches für die Steuerung der Gefühle wichtig ist. Auch biologische Grundfunktionen wie Nahrungsaufnahme, Schlaf und Kreislauf werden hier reguliert. Im Hirnstamm werden Wachheit und Bewusstheit gesteuert, was für Aufmerksamkeit und Konzentration wichtig ist.

Quelle: Anne Scheller. Kleines Lexikon für Unterricht & Lernen. Karlsruhe: Schulwerkstatt-Verlag, 2012.

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