Übertrittverfahren im Bayerischen Schulsystem

Schnaittach (pm) – In den letzten Tagen haben die Einschreibungen an den weiterführenden Schulen stattgefunden. Auch dieses Jahr flammten wieder Diskussionen über das Übertrittsverfahren und damit auch die Zweifel an dem mehrgliedrigen bayerischen Schulsystem auf.

(c) Dieter Schütz_pixelio.de

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Der Landeselternverband bayerischer Realschulen e.V. möchte erneut darauf hinweisen, dass mit dem derzeit bestehenden mehrgliedrigen Schulsystem in Bayern jedes Kind und jeder Jugendlicher eine reale Chance hat, sich optimal entwickeln zu können, um seinen eigenen individuellen und erfolgreichen Weg zu beschreiten.

Wer nach der Ursache forscht wird feststellen, dass nicht die Gesellschaft und das Schulsystem schuld an dem Druck sind, der auf die Kinder ausgeübt wird, sondern vielmehr sind es Entscheidungen von Eltern, die sich nicht umfangreich über dieses Schulsystem informieren. Diese Eltern haben dabei Ängste, ihre Kinder nicht optimal zu fördern, wenn sie nicht den direkten Weg über ein Gymnasium nehmen. Viele sehen die Aufnahme ihrer Kinder an ein Gymnasium als Standesverpflichtung an.

Bei diesen und anderen Überlegungen vergessen immer mehr Eltern, die sorgenfreie Kindheit ihrer Kinder mit einzuplanen. Gerade diese Überlegung berücksichtigt aber das derzeitige Schulsystem. Jedes Kind kann in jeder weiterführenden Schulart nach seinen persönlichen Fähigkeiten gefördert werden.

Allerdings muss man neu überdenken, welche Bereiche man im Bildungssystem verstärkt unterstützten sollte. Schulen, egal welcher Art, die Ihre SchülerInnen mehr fördern als andere, sollten auch mehr Fördergelder und Fördermöglichkeiten erhalten als die Schulen, die dies nicht im gleichen Ausmaß leisten.

Aus diesem Grunde werden wir uns weiterhin mit allen Interessenten an einen Tisch setzen, die die Bildung in unserem Land verbessern wollen.

Pressemitteilung des Landeselternverbandes Bayerischer Realschulen e.V. vom 14.5.2017.

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