VBE begrüßt Ankündigung zum Digital-Pakt des BMBF

Berlin (pm) – „Unsere Forderungen scheinen endlich erhört zu werden. Von uns in Auftrag gegebene, repräsentative Befragungen haben immer wieder ergeben, dass Lehrkräfte gerne mit digitalen Geräten unterrichten würden, dies aber aufgrund fehlender Ausstattung gar nicht können. Den Vorstoß von Bundesbildungsministerin Wanka begrüßen wir daher im Grundsatz“, kommentiert Udo Beckmann, VBE-Bundesvorsitzender, die Ankündigung von Ministerin Wanka zu einem Digital-Pakt.

Die Ministerin kündigte am vergangenen Freitag, 7. Oktober 2016, an, bis 2021 fünf Milliarden Euro für die digitale Ausstattung der Schulen bereitzustellen. Am Mittwoch soll das Konzept vorgestellt werden. Der Sprecher der rot-grün geführten Kultusministerien, Hamburgs Bildungssenator, Ties Rabe (SPD), verwies darauf, dass in der Haushaltsplanung des Bundes bislang kein Geld für die Digitalisierung von Schulen vorgesehen sei. „Natürlich wird man abwarten müssen, wie die Umsetzung im Einzelnen erfolgen soll. Die Grundrichtung aber stimmt: Computer und WLAN an allen 40.000 Schulen, damit endlich praktisch gelebt werden kann, was von der Politik ständig eingefordert wird“, erklärt Beckmann.

„Die Lehrergewerkschaft VBE kritisiert seit langem, dass die Politik die Notwendigkeit der digitalen Bildung in ihren Sonntagsreden betont, aber den Lehrkräften an der Basis die notwendigen Gelingensbedingungen verweigert werden. Umso mehr freuen wir uns, wenn die Politik nun endlich die Notwendigkeit massiver Investitionen erkennt und die Realität an den Schulen nicht weiter ignoriert“, fasst der VBE-Bundesvorsitzende zusammen.

Pressmeldung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) vom 10.10.2016.

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